Less is more.

Ein interessanter Artikel und das schönste Bild, das ich mir darauf mitnehme:

“Think of what happens to our closets when we use the broad criteria: “Is there a chance that I will wear this someday in the future?” The closet becomes cluttered with clothes we rarely wear. If we ask, “Do I absolutely love this?” then we will be able to eliminate the clutter and have space for something better. We can do the same with our career choices.”

The Disciplined Pursuit of Less – Harvard Business Review

 

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Inkarnationsvertrag

So, Leute, das hier ist mein Vertrag und wenn Ihr das anders seht, lest Euren eigenen.

I N K A R N A T I O N S V E R T R A G
1. Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.

2. Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

3. Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

4. Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

5. Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.

6. Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)

7. Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)

8. Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

9. Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)

10. Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

11. Was befriedigend ist, bestimmen Sie!
Nützliche Hinweise und Tipps:
–    Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.
–    Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.
–    Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.
–    Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.
–    Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.
–    Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.
–    Zeit ist eine Illusion!
–    Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.
–    Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.
–    Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.
–    Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.
–    Gewalt führt niemals zu einer Lösung.
–    Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.
–    Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.
–    Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist.
–    Es gibt selten nur eine richtige Lösung.
–    Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.
–    Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.
–    Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.
–    Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.
–    Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.
–    Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
–    Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.
–    Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.
–    Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.
–    Abgucken ist sinnlos!
–    Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.
–    Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.
–    Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.
–    Es geht nicht darum, Erster zu sein.
–    Es geht nicht darum, cool auszusehen.
–    Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.
–    Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.
–    Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.

(Jo Conrad)

Das kollektive Bewusstsein.

Das kollektive Bewusstsein sagt uns ständig, was “man” tut oder sagt, was richtig ist oder falsch. Das kollektive Bewusstsein definiert, was möglich ist und was nicht. Es postuliert Regeln und Massstäbe für Erfolg und Misserfolg, Wert und Wertlosigkeit. Das kollektive Bewusstsein schürt Ängste, erregt sich über Politik oder den Zustand der Wirtschaft, macht sich Sorgen, wird hysterisch.

Von Zeit zu Zeit tut es gut, aus dem mitreissenden Strom dieses Bewusstseins herauszutreten. Ans Ufer zu treten und den fliessenden Strom zu betrachten. Erst dann sieht man nämlich den Müll, der darin schwimmt…

Das Leben als Flipperkugel.

Manchmal fühle ich mich nicht wie ein Pinball Wizard, sondern wie der Pinball selbst. Endlos herumgeworfen von Gefühlen, Gedanken, Ängsten, Wünschen, Sorgen, Hoffnungen, Zielen – echten wie vermeintlichen.

In meinem Gehirn dreht sich alles und ich habe keine Ahnung, wo mich mein Denken als Nächstes hinschleudern wird. Was ist echt, was bilde ich mir ein? Was ist ein Ziel, was nur ein Hirngespinst?

Da hilft nur eines: Gehen. Weitergehen. Und dabei kleine Schritte machen. Ganz bei dem sein, was im Moment ist und nicht weiter denken, als unbedingt nötig. Bis zu den nächsten fünf Metern, bis zum Abendessen, whatever.

Solange, bis der Weitblick von selber wieder kommt.

I am intouchable.

Heute endlich den wunderbaren Film “Les Intouchables” gesehen. Der Titel ist zweideutig, denn beide Protagonisten sind für die Gesellschaft quasi “unberührbar”. Der Eine als Behinderter. Der Andere, weil er aus der Banlieue kommt. Aber auch, weil es ihnen meist egal ist, was Andere denken.

Derartig unberührbar zu sein, bringt eine grosse Freiheit mit sich. Völlig sich selbst sein. Das tun, was man für richtig hält. Das sagen, was man für richtig hält. Ein Verhalten, mit dem man selten zum Politiker werden kann. Aber zum Star im eigenen Leben.

Ein Verhalten, das auch die wenigsten Eltern lehren. Deshalb muss man manchmal ein Weilchen gelebt haben, bevor man es endlich für sich selbst lernt.

Das Leben ist kein Beliebtheitswettbewerb.

Do it like you mean it.

Achtsamkeit. Auch so ein Wort. Im Grunde bedeutet es ja nur: da sein. Den Moment wirklich leben. Trotzdem hört es sich für mich im Moment zu esoterisch an. Zu sehr “gschpürschmi”.

Ich habe deshalb dieser Tage für mich ein neues Motto entwickelt: Do it like you mean it. Eat like you mean it. Smile like you mean it. Walk like you mean it. Drink beer like you mean it.

And if you don’t mean it, don’t do it.

Keine Halbheiten. Keine Zerstreutheiten. Ganz. Oder gar nicht.